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    Fehler im Windows Update beheben

    Januar 14th, 2016

    Immer wieder kommt es vor, dass unter Windows 7 das Windows Update fehl schlägt oder in einer Endlosschleife hängt. Gelegentlich hilft es, wenn man den Befehl SFC aufruft. Dieser überprüft Ihre Systemdateien und stellt sie wieder her.

    Wichtig ist dabei, dass der Befehl als Administrator ausgeführt wird. Daher also die Kommandozeile als Administrator (über rechte Maustaste) ausführen und dann folgenden Befehl ausführen:

    sfc /scannow

    Windows Update-Fehler 800f0826


    Installation von Windows 10 verhindern

    November 11th, 2015

    Microsoft bietet jedem Benutzer von Windows 7 und Windows 8 ein Update auf Windows 10 an, das derzeit kostenlos ist. Es gibt viele gute Gründe, warum man Windows 10 aber nicht auf seinem Rechner haben möchte. Installiert man aber die regelmäßig angebotenen empfohlenen Updates, dann wird man bei jedem Start von Windows gefragt, ob man Windows 10 installieren möchte, bzw. das Betriebsystem lädt teilweise sogar ungefragt im Hintergrund die Installationsdateien mit rund 2 GB herunter.

    Möchte man verhindern, dass man ständig an die Installation von Windows 10 erinnert wird bzw. den Download der Setupdateien verhindern, muss man derzeit folgende Updates deinstallieren:

    – KB2952664
    – KB2977759
    – KB3035583
    – KB3068708
    – KB3075249
    – KB3080149
    – KB3112343

    Um eine erneute Installation zu verhindern, müssen diese Updates dann beim nächsten Updatezyklus mit der rechten Maustaste angeklickt und die Option „Dieses Update ausblenden“ ausgewählt werden.


    Contentdiebe per .htaccess aussperren

    Dezember 15th, 2014

    Beim Contentklau übernehmen fremde Webseiten den Inhalt der eigenen Seiten und bauen diesen dann in ihre Seite ein. Das Ganze ist aus mehreren Gründen ärgerlich und natürlich möchte man es abstellen. Am Beispiel von bloglovin.com möchte ich darstellen, wie man so etwas abstellen kann. Bloglovin präsentiert sich als Blogsuchmaschine, macht aber nichts anderes als den Inhalt von Webseiten inkl. Design auf seiner Seite in einem Frame darzustellen. Die Besucher kommen nicht mehr richtig auf die eigene Homepage, das Besucherverhalten wird von Dritten überwacht und zudem wird man als Besucher ständig genötigt, sich dort anzumelden.

    Durch folgenden Eintrag in die .htaccess werden alle Aufrufe, die von bloglovin.com kommen, auf eine andere Domain umgebogen. Sprich statt der eigenen Seite kann man eine andere Seite, ein Bild oder anderen beliebigen Inhalt einblenden.

    RewriteEngine on
    RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://.*bloglovin\.com/ [NC]
    RewriteRule ^.* http://www.dontstealmycontent.de [R=301,L]

    Zusätzlich kann man die IP-Adresse von bloglovin (derzeit 194.0.59.31) sperren, die den RSS-Feed abruft:

    order allow,deny
    deny from  194.0.59.0/24 #Bloglovin
    allow from all


    Wartungs-Zähler bei Druckern von Brother zurücksetzen

    Dezember 6th, 2014

    1. Eingeschaltetes Gerät muss auf „Bereit” stehen
    2. Die Tasten “GO” und “Plus +” zusammen drücken
    3. Mit Tasten +/- das ersetzte Teil auswählen und mit “SET” bestätigen
    4 .Ggf. den Vorgang bei weiteren ersetzten Teilen wiederholen
    5. Die Zählerstände können durch dreimaliges Drücken der Taste “SET” überprüft werden.

    Diese Prozedur zum Rücksetzen der Wartungszähler funktioniert an folgenden Geräten von Brother: HL-1650, HL-1670, HL-1850, HL-1870, HL-2460, HL-3260, HL-5270, HL- 5280, HL-5380, HL-6050, HL-7050 und kann für z.B. Fixiereinheit (Fuser, Fixing Unit), Lasereinheit (Scannerunit), Papiereinzugskit (PZ-Kit, Einzugsrolle, Separator), Trommeleinheit (Drum, Entwickler) angewendet werden.


    Mehrere Tabellen aus einer MySQL Datenbank löschen (z.B. bei All-inkl)

    November 5th, 2014

    Da ich viel mit WordPress teste und dann immer wieder vor dem Problem stehe, dass ich die zahlreichen Tabellen löschen muss, wollte ich dies nicht einzeln sondern per Variable machen. Da MYSQL kein „DROP TABLE LIKE“ kann, muss man sich mit einem kleinen Trick behelfen:

    SELECT CONCAT(‚DROP TABLE ‚, GROUP_CONCAT(TABLE_NAME)
    ) AS stmt
    FROM information_schema.TABLES WHERE TABLE_NAME LIKE ‚MeineTabelle%‘;

    Das ergibt eine Ausgabe wie

    DROP TABLE MeineTabelle1,MeineTabelle2,MeineTabelle3,MeineTabelle4,
    MeineTabelle5,MeineTabelle6

    die man dann in einem zweiten Schritt ausführen kann.


    KB-Notiz: NTFS-Rechte für Anwendungspools im IIS7 einrichten

    September 3rd, 2014

    Einem Anwendungspool kann man über die GUI keine NTFS-Rechte auf die Verzeichnisse geben. Um die Rechte trotzdem zuteilen zu können muss man die Syntax per Hand tippen, die dann so ausschaut:
    IIS APPPOOL\AnwendungsPoolName“

    Eine ausführlichere Beschreibung gibt es hier.


    KB-Notiz: Windows SID

    Juni 4th, 2014

    Lokalen Windows SID Cache löschen:

    klist purge

    Referenz: Technet

     

    SID auslesen:

    psgetsid [\\computer[,computer[,…] | @file] [-u username [-p password]]] [account|SID]

    Tool downloaden und Referenz: Technet


    Werbebanner zentral über den DNS-Server blocken

    November 16th, 2011

    Neben Viren und Spam sind Werbebanner die Geißel des Internets. Um diese Werbebanner zu blocken hat man am Einzel-PC Möglichkeiten, die ich hier schon beschrieben habe. Möchte man aber für das ganze Netzwerk zentral Werbebanner verhindern, muss man früher ansetzen. Eine Möglichkeit ist die Umleitung auf eine Webseite, die dann eine kleine Meldung an der Stelle einblendet, wo normalerweise das Banner erscheinen würde. Ich möchte den Ansatz von Wolfram Kraushaar aufgreifen und kurz beschreiben.

    Zuerst benötigt man ein sogenanntes „null zone file“ (Vorlage), wo man die Webseite einträgt, auf die umgeleitet werden soll und wo der Name des DNS-Servers und der Zone eingetragen wird. Diese Datei benötigt man, damit man diese Daten später nicht für jede einzelne gesperrte Domäne angeben muss.

    ; NULL Zone File for Ad Servers
    
    @     IN  SOA dnsservername.lokaledomane.lok.  lokaledomane.lok. (
    131          ; serial number
    28800        ; refresh
    1800         ; retry
    432000       ; expire
    18000      ) ; minimum TTL
    ;
    ;  Zone NS records
    ;
    @    NS    dnsservername.lokaledomane.lok.
    
    A    192.168.100.100   // Webseite auf die umgeleitet werden soll
    *    IN    192.168.100.100   // Webseite auf die umgeleitet werden soll

    Diese Datei kopiert man nach „%SystemRoot%\system32\dns“.

    Im nächsten Schritt benötigt man die Adressen der AD-Server, die man blocken möchte. Ich verwende die Liste von Yoyo, die man regelmäßig aktualisiert hier runterladen kann. Die Daten sind für Server 2003 strukturiert und können in die Registry importiert werden. Ich spare mir hier mal die Beschreibung, wie man Einträge in die Registry importiert. Wer das nicht weiß, sollte lieber die Finger davon lassen.

    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\DNS\Zones]
    
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\DNS\Zones\101com.com]
    "Type"=dword:00000001
    "DatabaseFile"="adservers.dns"
    "SecureSecondaries"=dword:00000001
    "NotifyLevel"=dword:00000001
    "AllowUpdate"=dword:00000000
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\DNS\Zones\101order.com]
    "Type"=dword:00000001
    "DatabaseFile"="adservers.dns"
    "SecureSecondaries"=dword:00000001
    "NotifyLevel"=dword:00000001
    "AllowUpdate"=dword:00000000
    
    ...

    Für Server 2008 müssen die Pfadangaben modifiziert werden:

    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\DNS\Zones]
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\DNS Server\Zones\101com.com]
    "Type"=dword:00000001
    "DatabaseFile"="adservers.dns"
    "SecureSecondaries"=dword:00000001
    "NotifyLevel"=dword:00000001
    "AllowUpdate"=dword:00000000
    
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\DNS Server\Zones\101order.com]
    "Type"=dword:00000001
    "DatabaseFile"="adservers.dns"
    "SecureSecondaries"=dword:00000001
    "NotifyLevel"=dword:00000001
    "AllowUpdate"=dword:00000000

    Letztendlich erstellt man am eigenen DNS-Server also eine Reihe von Forward-Lookupzonen, die sich die zugehörige IP-Adresse aus der Datei „adservers.dns“ holen. Nach den Änderungen muss natürlich der DNS-Dienst neu gestartet werden.

    Bei mehreren DNS-Servern bitte nicht vergessen, die „adservers.dns“ auf alle Server zu kopieren. Zuzsätzlich bitte auch das Replikationsintervall der DNS-Server beachten und evtl. auch den lokalen DNS-Cache löschen:

    ipconfig -flushdns


    Drei Schritte zum halbwegs anonymen surfen

    Oktober 19th, 2011

    Durch die schon fast seuchenhafte Verbreitung von Buttons für Social Networks, kann beim Surfen im Internet fast jeder Klick von den großen Datensammlern wie Google, Amazon oder Facebook nachverfolgt werden. Buttons wie Facebook-like oder Google +1 werden von vielen (auch privaten) Webseitenbetreibern verwendet, weil sie schick aussehen, man sich einen gewissen Mehrwert anbieten möchte oder sich höhere Besucherzahlen erhofft. Dazu gibt es zahlreiche Trackingtools, wie beispielsweise Google Analytics, die gezielt eingebaut werden, um Besucherströme zu erfassen und auszuwerten. Die Daten werden dabei oft ins Ausland übertragen, wo die deutsche Rechtssprechung keinen Einfluß mehr auf die Verwendung hat. Wer dazu ein Konto bei Google oder Facebook hat, weiß selbst, dass man sich meist nicht bei dem Dienst abmeldet, während man in einem zweiten Browserfenster anderswo im Internet surft. Rein technisch gesehen ist es ein Leichtes, die besuchten Seiten mit dem zugehörigen Kontoinformationen zu verbinden. Was kann man also tun?

    Sitzungscookies verwenden
    Cookies sind kleine Dateien, die eine Webseite auf den eigenen Rechner abspeichert. Beim nächsten Besuch wird diese Datei von der Webseite wieder erkannt und der Besucher kann zugeordnet werden. Im Firefox kann man beispielsweise unter „Extras“ -> „Einstellungen“ -> „Datenschutz“ einstellen, dass alle Cookies beim Beenden des Browsers gelöscht werden.

    Keine Toolsbars installieren
    viele kostenlose Tools wollen bei der Installation gleich noch zusätzlich Toolbars von Google, Bing, Yahoo, Ask, Ebay, T-Online etc. installieren. Mit Hilfe dieser Toolbars ist der Anbeiter nicht mehr auf Trackingtools in Webseiten angewiesen, denn er sitzt ja direkt an der Quelle.

    Script- oder Adblocker verwenden
    Es gibt einige Browsererweiterungen, die die besuchte Webseite analysieren und alle unnötigen Trackingtools oder Werbebanner wegblocken. So werden nur die Daten übertragen, die zum Besuch notwendig sind. Als Beispiel nenne ich hier die Firefox-Erweiterung Disconnect, mit dem ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

    Zusätzlich kan man zwei Browser benutzen. Ich persönlich habe es mir angewohnt, meine Konten bei Facebook und Google in einem Browser zu öffnen und für das restliche Surfen im Internet einen zweiten Browser zu verwenden.



    Ein Tipp für den Webmailer

    März 10th, 2008

    Der neue Webmailer bietet im Standard nur den Posteingang. Möchte man die Mailfunktion über das Web intensiver nutzen, braucht man natürlich zumindest auch den Papierkorb und die gesendeten Mails. Um diese Ordner anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor:

    Gehen Sie auf „MEIN ACCOUNT“ -> „EINSTELLUNGEN“, wählen Sie bei dem Server Typ anstatt POP bitte IMAP aus.

    Klicken Sie dann auf Relogin und loggen sich erneut in den Webmailer ein.

    Gehen Sie dann bitte wieder auf „MEIN ACCOUNT“ -> „STANDARDORDNER“.

    Nun können Sie unter „Ordner anlegen“ einen neuen Ordner erstellen, dieses können Sie z.b. „Gesendete Mails“ nennen.

    Sie können dann bei diesem Ordner die Option „gesendet“ anwählen, dann werden alle gesendete E-Mails in diesem Ordner abgespeichert.

    Für den Spamordner und den Papierkorb können Sie weitere Standardordner anlegen.